Menschliche Ohren hören keinen Unterschied, wenn Ferkel quieken. Die panisch klingenden Töne sind für unsere Ohren immer gleich, egal, ob die Tiere gefüttert werden, ob man sie auf den Arm nimmt, um sie zu streicheln, oder ob sie ohne Betäubung kastriert werden.
Der Gesetzgeber hat es sich einfach gemacht: Ferkel - so heißt es zur Begründung - können keine Schmerzen empfinden, solange sie noch so jung sind. Forscher wiesen jetzt mit einer neuen Methode die Qual der Tiere nach: Aus dem Quieken wurden verschiedene Töne herausgefiltert, die Anzahl, Dauer und Intensität waren unterschiedlich. Werden Ferkel ohne Narkose kastriert, liegt die Tonhöhe rund 1000 Hertz höher, die Schreie dauern länger und sind deutlich lauter. Quelle: Deutschlandradio, 17.10.06
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