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Life-Style: Tiere leben lassen

Life-Style: Tiere leben lassen (pdf-download des Artikels) [631 KB]
Kurzmeldungen: Fleisch ade!



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B S E - E R R E G E R   I N   F E T T G E W E B E ! 

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass BSE-Prionen hauptsächlich Nervengewebe wie Gehirn oder Rückenmark befallen. Daher durfte seit der BSE-Krise Gehirn und Rückenmark von Rindern nicht mehr in den Verkehr gelangen. Nun wiesen US-Forscher nach, dass sich BSE-Erreger - entgegen bisheriger Annahmen - auch im Fettgewebe sammeln.
Die infektiösen Eiweißmoleküle gelten als Auslöser der menschlichen Form des Rinderwahnsinns, der neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK). Die Forscher gaben zu bedenken, dass Fett und Muskelfleisch beispielsweise in Steaks untrennbar miteinander verflochten sind. Hohe Anteile von Fettgewebe sind auch in Würsten und Dosenfleisch enthalten. (Quelle: ntv, 4.12.2008)



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H Ö H E R E S   B R U S T K R E B S R I S I K O   D U R C H   V I E L   W U R S T ,   F L E I S C H 

Eine aktuelle Studie weist nach, dass Frauen, die viel Fisch, Butter, verarbeitetes Fleisch und Wurst essen, häufiger an Brustkrebs erkranken.
Sie seien innerhalb von sechs Jahren etwa doppelt so häufig an Brustkrebs erkrankt wie Frauen mit gegenteiligem Ernährungsmuster, so das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung, 28.10.2008)



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W A S   R O T E S   F L E I S C H   U N D   M I L C H   G E F Ä H R L I C H   M A C H T 

Tierische Lebensmittel verändern Körperzellen und machen sie so anfällig für ein Bakteriengift.
»Forscher haben entdeckt, warum gerade rotes Fleisch und Milchprodukte häufig Lebensmittelvergiftungen auslösen: Sie bringen nicht nur die krankmachenden Bakterien mit, sondern schaffen auch die Voraussetzungen im Körper, die die Mikroben für eine Invasion benötigen«, so ddp/wissenschaft.de am 30.10.2008. Der Einbau von tierischem Zucker ins menschliche Gewebe ermögliche die Wirkung eines Bakteriengifts, genannt Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC). Besonders viel des zuckerartigen Moleküls ist im Fleisch vom Lamm, Schwein und Rind sowie in Kuhmilch enthalten.



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K R E B S   D U R C H   R O T E S   F L E I S C H 

Eine Studie des amerikanischen National Cancer Institutes mit 494.000 Teilnehmern zeigt weitere Beweise für den Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch und einem erhöhten Krebsrisiko.
Die Wissenschaftler fanden über einen Studienzeitraum von 8 Jahren heraus, dass die Teilnehmer mit einem besonders hohen Konsum von rotem Fleisch (Schwein, Rind und Lamm) ein um 25% erhöhtes Risiko hatten, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Das Lungenkrebsrisiko war um 20% und das Risiko für Speiseröhren- und Leberkrebs war um 20% bis 60% erhöht. Bei Teilnehmern, die besonders häufig verarbeitetes Fleisch (Schinken, Wurst etc.) aßen, war das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken um 20% höher, das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, stieg um 16%.
(Quelle: Gesellschaft für Ernährungsheilkunde, 3.9.2008)



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B A B Y S :   S T I L L E N   B E S S E R   A L S   F L E I S C H P Ü R E E 

»Hipp« wird auf Druck der Bremer Verbraucherzentrale auf irreführende Werbung verzichten. Der Babynahrungskonzern wird nicht mehr behaupten, »das intensive Wachstum des Babys fordert nach dem vierten Monat die Erweiterung des Speiseplans um Fleisch-/Gemüsemahlzeiten, den Menüs«.
Die Bremer Verbraucherzentrale störte vor allem die Formulierung »fordert«, womit Hipp Produkte wie sein püriertes »Bio-Putenfleisch« beworben hatte.
Damit werde gerade jungen Eltern suggeriert, dass sie ihren Kindern andernfalls die für eine optimale Entwicklung erforderliche Ernährung vorenthielten - wobei das Gegenteil der Fall ist: Alle einschlägigen Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfehlen eine Mindest-Stilldauer von sechs Monaten. Alle Ernährungsstudien zeigen, dass dies die beste Voraussetzung für eine optimale Nährstoffversorgung und die Vermeidung von Allergien, der Glutenunverträglichkeit Zöliakie und Diabetes ist. Erst als die Bremer Verbraucherzentrale Hipp auf Unterlassung verklagen wollte, gab der Konzern nach.
Quelle: taz, 30.10.2009



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