Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Ein Fuchs, der keine Hühner frisst, sondern mit Küken schmust? Ein Rehkitz und ein Fuchswelpe, die zusammen aufwachsen? Ein Wildschweinbaby und ein Lämmchen, die friedlich miteinander spielen? Gibt es so etwas? - Über wunderbare Freundschaften unter Tieren verschiedener Arten und tiefe Freundschaften zwischen Menschen und Wildtieren lesen Sie in dieser Ausgabe (ab Seite 28). Was ist es eigentlich, das uns beim Betrachten dieser Bilder so berührt? Die Schönheit der Tiere? Die Arglosigkeit und das Vertrauen der Tierkinder, mit dem sie anderen Tieren und auch Menschen begegnen? Die Fürsorge, die erwachsene Tiere den Tierkindern entgegenbringen, auch, wenn es gar nicht der eigene Nachwuchs ist? Die tiefe Freundschaft, die Tiere untereinander schließen können, manchmal mit Tieren einer ganz anderen Art? Vielleicht ist es auch die Sehnsucht nach einem verlorenen Paradies, die Sehnsucht nach Frieden und Unschuld. Vielleicht können uns diese Tierbilder anregen, darüber nachzudenken, was wir Menschen von den Tieren lernen können - und was jeder einzelne dazu beitragen kann, dass es den Tieren auf diesem Planeten ein Stück besser geht. Und vielleicht können wir mithelfen, dass - und sei es zunächst nur im Kleinen - ein Stück Paradies möglich wird.
In diesem Sinne herzliche Sommergrüße, Julia Brunke, Redaktion »Freiheit für Tiere«
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